In den Anfangszeiten des Informatikunterrichts gab es noch keine Beamer, mit welchem wir heute so bequem das Abbild es eines Bildschirms einer grösseren Personenzahl zeigen können. Das war recht lästig, denn immerhin konnte die Lehrkraft durchaus ein Bild projezieren. Es gab Diaprojektor und Episkop und in den Klassenräumen sog. Overhead Projektoren, mit welcher Folien auf einer Landwand abgebildet wurden. Es dauerte eine ganze Weile, bis Geräte auf den Markt kamen, welche mittels den Bildschirm im Durchlicht zeigten, wenn man sie auf den Hellraumprojektor legte. Ein solches Gerät mit dem dazu gehörigen Projektor haben wir retten können und zeigen es in unserer Ausstellung. Anstelle einer Klarsichtfolie liegt auf dem Projektor eine Flüssigkristallanzeige von ca. 15x10cm. Der Prokektor ist mit einer Bogenlampe ausgerüstet, was damals eine gewaltige Verbesserung gegenüber den sonst üblichen Glühlampen war.
Wir haben für unsere Projektion keinen PC, sondern wollen zeigen, dass auch das Abbild eines kleinen Taschenrechners mit LCD Bildschirm gut zu projezieren ist.
So erstrahlt das Bild des Taschenrechners parallel zur Anzeige auf dem Rechner selbst stark vergrössert an der Wand. Durch Verschieben des Anzeigemoduls auf dem Projektor lässt sich Bild mit wenigen Handgriffen gerade ausrichten und mit der vorhandenen Linsenoptik scharfstellen. Seinerzeit ging das einfacher als heute das Einstellen eines Videobeamers.
Der Texas Instruments "Voyage" ist ein Modell aus der Reihe programmierbarer Taschenrechner, der wie sein Vorgänger TI-89 über eine integrierte Bildschnittstelle verfügt. Ihr Anschluss befindet sich oben rechts.
Ein weiteres Beispiel zeigt die Proktion einer Parabel vom Screen des TI 89.