Der grössere Teil der Sammlung aus dem GB stellen wir in Pratteln aus. Hier ein Übersichtsbild aus dem Jahr 2022 von oben mit der Reihe von der Apple Lisa bis zur Nachttischlampe (erster iMac mit Flachbildschirm) und dem Mac Cube ganz rechts in der Reihe vor der Wand mit den Postern.
Der Apple ][ (aus einem Bausatz von einem Unbekannten zusammengelötet), unser ältestes Gerät dieser Serie, fehlt in der Reihe, er steht aus Platzgründen in der Exotenecke.
Hier ist anzumerken, dass wir diesen speziellen Apple ][ anfangs gar nicht als solchen erkannt haben und ihn zunächst für ein externes Doppeldiskettenlaufwerk hielten. Für diesem Computer haben wir ein paar Demoprogramme, die hübsch anzusehen sind.
Auf diesem etwa speziellem Apple II läuft ein Demoprogramm, welches wir auf etwas antiqierte Weise aufgenommen haben und hier auf der Seite unter Bildschirmfoto zeigen.
2018 schloss sich Rolf Killias mit seiner Privatsammlung von Apple Macintosh Computern (Bericht Mozaik) unserem Verein an. Damals aber waren die Apple Sammlungen bei ihm einerseits und im GB bzw. in der ColoBâle andererseit getrennt, wenn es auch von Zeit zu Zeit Austausch zwischen den Orten gab.
Tempi passati.
Durch die Einrichtung der Lochkartenabteilung in unser Museum im Jahre 2023 wurde dieses weitgehend umgestaltet. Die Apple Macintosh Computer zogen um und haben nun eine eigene abgeschlossene Abteilung bekommen. Und ein Apple ][ steht jetzt am Anfang der Reihe an dem ihm gebührenden Platz. Nun warten wir noch der Vollständigkeit halber auf einen der berühmten Apple I, natürlich als Nachbau, denn das Original können wir uns nicht leisten.
Zudem hat Rolf 2024 seine Privatsammlung aufgegeben und dem CMbB geschenkt, und wir sind nun dabei, diese in unsere Ausstellung zu integrieren. Gleichzeitig bemühen sich unsere Ingenieure und Jürgen, derjenige von uns mit dem grössten Faible für diese Geräte, das Problem der Spannungsversorgung (hohe Einschaltströme, kapazitive Ableitung in die Schutzerde/FI) in den Griff zu bekommen. Bislang war es fast unmöglich, alle Geräte gleichzeitig im Betrieb zu zeigen, was unserer Maxime widerspricht, dass alle unsere Schätze betrieben werden können. Um diesen Widerspruch etwas abzumildern trösten wir uns damit, dass wir sie zumindest einzeln einschalten können. Wir arbeiten aber weiter daran. Leider lässt sich in vielen Apple-Computern das für Einschalt- und Fehlerströme verantwortliche Netzteil nur schwer freilegen und revidieren.
Das AppleTalk Netzwerk und auch eine Verbindung zur Ethernet-Welt mittels eines PowerMac mit beiden Schnittstellen können in Funktion bestaunt werden.
Im Januar 2026 konnte endlich auch unsere Lisa zum Laufen gebracht werden, nachdem Sie 7 Jahre lang (im Bild unten links, 5ter Comuter von links) nur dekorativ rumgestanten hat, was überhaupt nicht unserern Intentionen entspricht.
Die Reihe ist nun so lang, dass sie nicht auf ein Bild passt. Auch ein NeXT-Computer - er steht sinnvollerweise in der Mittel - gehört aus unserer Sicht weiterhin in die Apple-Sammlung.
Gegenüber entstand noch eine weitere Reihe.
In den letzten zwei Jahren wurde dann eine Reihe mit Laptops von Apple (hinten) und anderen (vorn) aufgebaut. Bild (2026)
Auch gegenüber hat sich etwas getan. Von weitem schon sieht man das Reklamebanner und daneben haben wir drei Tafeln mit Meilensteinen der Entwicklung bei Apple aufgehängt. Auch der Twentieth Anniversary Macintosh (TAM) steht nun in der Reihe am richtigen Ort, pünktlich zum 50-jäJhrigen Jubiläum von Apple.
schon von weitem zu sehen: Apple Banner ...
... und darunter der TAM, jetzt am richtigen Ort
Überzählige Apple Computer, zu viele für die Tische in der eigentlichen Ausstellung, kommen entweder ins Lager oder sie werden zu einer Kunstinstallation. Das hatten wir schon im GB um 2014 so gehalten.
Im März 2026 entschieden wir uns, die Apple-Ausstellung mit einem Apple "Flop" abzuschliessen - dem xserve. Mit desem Gerät versuchte Apple zwischen 2002 und 2010, sich im Servermarkt zu etablieren. Das gelang nicht.
Der Xserve steht unter einem schwarzen PowerMac im Regal, ist in Betrieb, und eine Anzeige wird auf einem TFT-Monitor darunter ausgegeben. Er ist mittels Ethernet mit den anderen Apple-Computern verbunden. Auf dem weissen eMac kann man eine Webseite unter der URL http://xserve.lan abrufen. Der Xserve verwendet wie die anderen Macintosh ein klassisches Desktop-Betriebssystem mit einer fast identischen grafischen Benutzeroberfläche, auf der grafische Administrations-Werkzeuge verwendet werden. Diese sollten konzeptionell als virtueller Bildschirm (remote desktop) verwaltet werden. Das Konzept konnte sich nicht durchsetzen, da es am Ende für die professionelle Server-Administration gar nicht so praktisch ist, wie es auf den ersten Blick aussieht. Es war nach dem Konzept "servers for dummies", also Laien, konzipiert, aber wer würde ohne Server-Erfahrung im Vorfeld ein solch teures, lautes, stromhungriges Gerät für den Hausgebrauch anschaffen? Vermutlich scheiterte genau hier das Konzept. Ein Server ist eben kein Desktop-Rechner. Und ein Desktop-Rechner in einem Servergehäuse - noch dazu ohne redundantes Netzteil - ist aus unserer Sicht eine Fehlkonstruktion. Man muss anmerken - es gab tatsächlich mehrere Supercomputer auf Basis des Xserve, und es gab zeitweise auch redundante Netzteile. Die Rechner waren in ihrem Zeitabschnitt recht leistungsfähig. Sie wurden z.B. als Cluster vieler verbundener Rechner in Rechenzentren zur Grafikprozessierung verwendet - bevor die GPUs (graphics processing units) so leistungsfäfig wurden, wie sie es heute sind. Siehe hierzu Wikipedia.